Die internistischen Stationen

C.1, D.1, C.4, D.4 und D.0

Das Medizinische Zentrum verfügt neben der Intensivstation B.1 (10 Betten) und Notaufnahme über fünf Stationen mit insgesamt 149 Krankenbetten. Die Patienten werden rund um die Uhr in drei Schichten von examinierten Pflegekräften mit langjähriger Erfahrung betreut.

Stationsärztinnen und -ärzte betreuen ihre Patienten kontinuierlich
Dadurch, dass unsere Notaufnahme und Intensivstation jeweils mit einem Schichtdienst besetzt sind, besteht eine relativ konstante ärztliche Besetzung der Normalstationen. Durch Vermeidung von wiederholten Arztwechseln versuchen wir sicherzustellen, dass ein Arzt den Patienten von Aufnahme bis Entlassung möglichst durchgehend behandelt. Arztwechsel sind aber aus organisatorischen Gründen (Urlaub, Wechsel des Arztes in den Schichtdienst, Erkrankung, Verlegung des Patienten in ein anderes Krankenzimmer etc.) nicht immer vermeidbar, wofür wir um Verständnis bitten.

Während der Regelarbeitszeiten am Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.30 Uhr untersuchen und behandeln jeweils 2-3 Assistenzärztinnen und -ärzte pro Station die Patienten. Die Ärzte sind natürlich auch die Ansprechpartner für Familie oder Angehörige. Am Vormittag finden schwerpunktmäßig die Visiten, Untersuchungen und Entlassungen etc. statt.
Die mittägliche Röntgendemonstration mit Besprechung aller durchgeführten Röntgenuntersuchungen bei Patienten unserer Abteilung ist fester Bestandteil des ärztlichen Arbeitstages und dient als wichtiger Informationsaustausch von Behandlern und Röntgenärzten, um über die Untersuchungsbefunde „im Bilde zu sein". Nachmittags finden natürlich auch diverse Untersuchungen (Ultraschall, CT, MRT, Endoskopien, Lungenfunktionen, Herzkatheter, Fahrradergometrie etc.) und Behandlungen statt.

Außerhalb der Regelarbeitszeiten von 16.30 bis 8.00 Uhr obliegt die Betreuung aller stationären Patienten dem diensthabenden Intensivmediziner. Im Fall von schwerwiegenden akuten Verschlechterungen eines Patienten übernimmt rund um die Uhr ein Notfallteam, bestehend aus den diensthabenden Ärzten von Intensivstation und Notaufnahme unterstützt von Intensivpflegekräften, dessen unverzügliche Behandlung und ggf. Verlegung auf die Intensivstation.
An den Wochenend- und einzelnen Feiertagen finden geregelte Schwerpunktvisiten statt, und an mehrtägigen Feiertagen stellen wir täglich eine Visite für alle Patienten bereit, so dass auch an diesen Tagen eine ärztliche Beobachtung gewährleistet wird. Erforderliche Untersuchungen an diesen Tagen werden nach ärztlicher Einschätzung von Notwendigkeit und Dringlichkeit durchgeführt.

Chef- und Oberarztvisiten mindestens einmal pro Woche
Mindestens einmal wöchentlich finden Visiten mit der/dem zuständigen Oberärztin/-arzt der Station und ebenfalls einmal pro Woche eine Chefarztvisite statt. Darüber hinaus werden die Patienten auch außerhalb dieser Visiten bei Untersuchungen oder kurzen Fallbesprechungen von Assistenz- und Oberärzten wiederholt fachärztlich gesehen.

Die Stationen C.4 und D.4 mit jeweils 37 Krankenbetten dienen schwerpunktmäßig zur Behandlung von allgemein-internistischen sowie gastroenterologischen Patienten. Die Stationen halten auch mehrere komfortabel ausgestattete Ein- und Zweibettzimmer für Wahlleistungspatienten bereit.

Die Station C.1 wird gemischt mit allgemein-internistischen und kardiologischen Patienten belegt. Die benachbarte Station D.1 steht ganz überwiegend unseren kardiologischen Patienten zur Verfügung. Beide Stationen sind mit einer sog. Telemetrie ausgerüstet. Dabei handelt es sich um eine EKG-Überwachungsanlage, die drahtlos (per Funk) die Herzaktivität von Patienten auf entsprechenden Monitoren der Stationszimmer und auf der Intensivstation kontinuierlich anzeigt und bei Auffälligkeiten alarmiert. So besteht u. a. die Möglichkeit, Patienten mit bekannten Herzrhythmusstörungen oder z. B. nach einem akuten Herzinfarkt kardiologisch zu überwachen, vermutete zwischendurch auftretende Herzrhythmusstörungen nach Art und Häufigkeit festzustellen und Veränderungen des Herzrhythmus nach Behandlungen zu erfassen.

Sollten einmal lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen angezeigt werden, rückt das Notfallteam der Intensivstation auf die Normalstation aus und nimmt eine erste Behandlung vor Ort vor. Bei Bedarf wird der Patient zur Intensivbehandlung auf die Station B.1 übernommen.
Die Station C.1 verfügt zusätzlich über eine Video- und Audioüberwachung eines speziell eingerichteten Zimmers zur Versorgung von stark alkoholisierten Patienten, um deren kontinuierliche Beobachtung in ihrem bewusstseinsgetrübten Zustand durch Schwestern und Ärzte zu gewährleisten.