Eigenblutspende
Bei den meisten Operationen ist keine Bluttransfusion notwendig. Erst wenn bei Operationen ein sehr hoher Blutverlust auftritt und das Leben des Patienten gefährdet ist, wird eine Bluttransfusion durchgeführt. Diese Entscheidung wird nicht leichtfertig, sondern anhand anerkannter Kriterien getroffen.
Wenn ein größerer Blutverlust vorherzusehen ist, überlegen wir schon vor der Operation, ob fremdblutsparende Maßnahmen eingesetzt werden können.
Es besteht bei einigen Eingriffen die Möglichkeit, im Operationsgebiet abgesaugtes Blut aufzufangen, maschinell zu filtern und dem Patienten wieder zurückzugeben (Einsatz eines Cell-Savers).
Eine andere Alternative ist bei länger planbaren Operationen die Eigenblutspende einige Wochen vorher. Diese Eigenblutspende führen wir zusammen mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bei uns im Hause durch. Nach einer Voruntersuchung und Aufklärung durch unsere Anästhesisten wird an bis zu drei Terminen jeweils eine Blutspende entnommen. Dieses Blut wird bis zur Operation nur für diesen Patienten gekühlt aufbewahrt und ggf. dem Körper zurückgegeben. Für einen anderen Patienten kann und darf das Eigenblut nicht verwendet werden.
- Ort:
Anästhesie- und Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie
Ebene 1 des Hauptgebäudes, nur wenige Schritte von der Information entfernt, gleich neben dem Kiosk
- Vorgespräche:
jederzeit nach Voranmeldung
Montag bis Donnerstag: 8.30 bis 17 Uhr
Freitag: 8.30 bis 14 Uhr
- Eigenblutspende:
Freitag: 8.30 bis 14 Uhr
- Ansprechpartnerin ist Barbara Lindloff
Tel. 04131 / 77-2223
Fax: 04131 / 77-1951
anaesthesie@klinikum-lueneburg.de
Sollte jedoch eine Blutübertragung notwendig werden, so verfügt das Klinikum Lüneburg über eine eigene Blutbank. Die verwendeten Blutkonserven werden alle auf infektiöse Erreger untersucht und vor Keimbesiedelung geschützt aufbewahrt. Sie gehören mit zu den sichersten weltweit.




