Lüneburger Herzwochen 2011
Das Klinikum Lüneburg beteiligt sich gemeinsam mit dem Kompetenznetz Herz & Lunge Lüneburg an den diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Unter dem Motto „Herz unter Druck“ ist es das Ziel der bundesweiten Aufklärungskampagne, über die Bedeutung des Bluthochdrucks und die Notwendigkeit der regelmäßigen Kontrolle aufzuklären.
In Lüneburg finden dazu verschiedene Aktionen statt, die im Stadtgebiet mit Unterstützung bekannter Lüneburger Persönlichkeiten auf großflächigen Plakaten angekündigt werden:
-
Dienstag, 08.11.2011, 17 bis 18 Uhr
Telefonaktion in Kooperation mit der Landeszeitung
Unter den Telefonnummern 04131 / 77-3540, 77-3541 und 77-3542 erreichen Sie folgende Experten zur Beantwortung Ihrer Fragen:
Prof. Dr. med. Andreas Bonz
Dr. med. Margret Konle
Prof. Dr. med. Christian Weiß
Dr. med. Claus-Heinrich Müller
-
Donnerstag, 10.11.2011, 18 bis 19 Uhr
Prof. Dr. med. Christian Weiß im Interview bei „Fit & Gesund“, dem Gesundheitsmagazin von Radio ZuSa
-
Samstag, 12.11.2011, 10 bis 12 Uhr
Blutdruckmessaktion bei Karstadt Lüneburg
Große Bäckerstraße 31
-
Dienstag, 15.11.2011, 16.30 bis 19 Uhr
Blutdruckmessaktion am Bahnhof Lüneburg
Gleis 1 (Bahnhofsmission)
-
Dienstag, 15.11.2011, 19 bis 20 Uhr
Arzt-Patienten-Seminar „Bluthochdruck - Man sieht ihn nicht! Man spürt ihn nicht“ im Rahmen des Gesundheitsforums
am Klinikum Lüneburg.
Bluthochdruck ist der bedeutendste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Nach Schätzungen haben in Deutschland zwischen 18 und 35 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck, der nicht nur Menschen mittleren Alters und ältere, sondern auch jüngere Bevölkerungsgruppen betrifft. Trotzdem wissen Millionen von Männern und Frauen in Deutschland nicht, ob ihr Blutdruck im Normbereich liegt oder zu hoch ist.
Doch Bluthochdruck ist tückisch: Man sieht ihn nicht und man spürt ihn nicht. Häufig wird er nicht rechtzeitig erkannt. Ohne Gegenmaßnahmen, ohne Behandlung führt Bluthochdruck zu Schäden an den Gefäßen. Mit dauerhaft steigendem Bluthochdruck wächst auch die Gefahr von Organschäden. Die Folge können Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen, aber auch Nierenversagen, Augenschäden oder der Verschluss der Beingefäße sein.
Jeder über 35 Jahren sollte seinen Blutdruck kennen und ihn regelmäßig kontrollieren. Denn ein normaler oder niedriger Blutdruck kann sich im Laufe des Lebens sehr oft in einen hohen Blutdruck verwandeln. Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Sehbehinderung können auf Bluthochdruck hinweisen. Es ist wichtig, bereits beim ersten Verdacht auf Bluthochdruck einen Arzt aufzusuchen und die Ursache abklären zu lassen.
Selbst wenn ein erhöhter Blutdruck bei ihnen erkannt ist, lassen sich viele Betroffene nicht ausreichend behandeln: Aus Angst vor vermuteten oder tatsächlichen Nebenwirkungen nehmen sie ihre vom Arzt verschriebenen Medikamente in verringerter Dosierung ein oder brechen die Therapie sogar ganz ab.
Deshalb ist es das Ziel der Lüneburger Herzwochen 2011, die breite Öffentlichkeit über die Gefahren des Bluthochdrucks und die Bedeutung von Blutdruckmessung und konsequenter medikamentöser Behandlung zu informieren.
Weitere Informationen zu den Lüneburger Herzwochen 2011 finden Sie hier!




