Prostatakrebszentrum Lüneburg

Die Behandlung von Tumorpatienten muss wegen der Komplexität ihrer Erkrankung durch ein interdisziplinär zusammenarbeitendes Team erfolgen.

Alle ärztlichen und nicht ärztlichen Behandlungsgruppen werden dazu in einem krankheitsspezifischen Netzwerk organisiert, um gemeinsam eine optimale Problemlösung individuell für jeden Patienten zu finden und die vereinbarte Therapie durchzuführen.

Grundlage für diese gemeinsame Arbeit sind die jeweils geltenden, aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen der zuständigen nationalen und internationalen Fachgesellschaften (sogenannte S3-Leitlinien).

Auf Grundlage der positiven Erfahrungen mit zertifizierten Brustzentren hat die Deutsche Krebsgesellschaft seit 2007 ein Zertifizierungssystem für Prostatakrebszentren geschaffen. Danach werden anhand eines Erhebungsbogens feste Kriterien für die berufsgruppenübergreifende Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom festgelegt und von einer unabhängigen Kommission überprüft.

Das Klinikum Lüneburg schließt sich diesem zeitgemäßen Behandlungsauftrag an und stellt die entsprechenden Strukturen für ein Prostatakrebszentrum zur Verfügung.

Das Prostatakrebszentrum Lüneburg ist seit März 2012 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert.