Runter vom Gas
Verkehrssicherheitskampagne für Stadt und Landkreis Lüneburg
„Wir wollen gemeinsam darüber aufklären, wie sich durch angepasste Fahrgeschwindigkeit das Unfall- und Verletzungsrisiko im Straßenverkehr drastisch senken lässt und was jeder tun kann, wenn es doch zu einem Unfall gekommen sein sollte."

Das ist die Botschaft der Partner im Lüneburger Aktionsbündnis „Runter vom Gas“, zu dem sich das ADAC-Fahrsicherheitszentrum Lüneburg, die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, die Feuerwehren im Landkreis Lüneburg, die Rettungsdienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) sowie das Städtische Klinikum Lüneburg zusammengeschlossen haben.
Das auf Initiative der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Lüneburg entstandene Aktionsbündnis beteiligt sich damit an der bundesweiten Kampagne „Runter vom Gas“, die 2008 vom Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat ins Leben gerufen wurde. Mit dem Schwerpunktthema „Schwer- und schwerstverletzte Unfallopfer“ im Jahr 2011 konnte die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie als weiterer Partner gewonnen werden.
Jedes Jahr werden in Deutschland 400.000 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt, 70.000 davon erleiden schwere oder schwerste Verletzungen - häufig mit bleibenden Folgen. Die Verkehrssicherheitskampagne will mit gezielter Informations- und Präventionsarbeit helfen, Unfälle möglichst zu vermeiden. Kommt es aber zum Notfall, sorgen Ersthelfer, Rettungsdienste, Notfallmediziner und Unfallchirurgen im Team für eine optimale Versorgung, die Leben retten kann.
„Wer direkt mit den Folgen von Verkehrsunfällen konfrontiert ist, der weiß, wovon er spricht. Deshalb freue ich mich besonders, dass sich im Lüneburger Aktionsbündnis alle an der Unfallprävention und der Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten beteiligten Institutionen gemeinsam in verschiedenen Aktionen für die Aufklärung zu mehr Verkehrssicherheit einsetzen“, so Oberbürgermeister Ulrich Mädge.
Von April bis August klärte das Aktionsbündnis an verschiedenen Aktionstagen durch Informationsstände, nachgestellte Unfallsituationen, Vorträge und Broschüren über das richtige Verhalten zur Unfallprävention und als Ersthelfer in Notfallsituationen auf. Zurzeit wird ein Konzept für die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen weiterer Aktionen im Jahr 2012 erarbeitet.




