Eisenresorptionstest

Mit dem Eisenresorptionstest wird untersucht, ob der Dünndarm in der Lage ist, ausreichend das in der Nahrung enthaltene Eisen aufzunehmen. Dieser Test ist sinnvoll durchzuführen, wenn ein Eisenmangel im Blut festgestellt wurde und dieser möglicherweise durch eine Eisenverwertungsstörung des Darms verursacht wird. Häufiger ist jedoch ein Eisenmangel als Folge von Blutverlust.

Praktisch läuft der Test folgendermaßen ab: Nach einer Nüchternfrist von 12 Stunden wird eine Blutentnahme zur Bestimmung des Nüchtern-Eisenspiegels vorgenommen. Anschließend nimmt man 200 mg Eisen in Form einer Tablette mit einem Schluck Wasser ein. Jeweils 2 und 4 Stunden später wird erneut Blut abgenommen.

Liegt ein niedriger Eisenwert vor und kommt es nach der Eiseneinnahme zu einem starken Anstieg des Eisenwertes im Blut, liegt ein entsprechender Mangel vor, aber die Aufnahmeleistung des Darmes ist intakt. Bleibt ein Anstieg der Eisenwerte aber aus, liegt eine Resorptionsstörung vor, d. h. der Darm kann das zugeführte Eisen nicht aufnehmen. Dann wäre die Ursache für den Eisenmangel gefunden.

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