Langzeit-pH-Metrie (pHM)

Was wird dabei gemacht?

Eventuell eingenommene Medikamente zur Magensäure-Behandlung müssen mindestens 14 Tage abgesetzt werden.

Nach Durchführung der Ösophagusmanometrie wird durch ein Nasenloch eine nur 1,2 mm dicke pH-Messsonde eingeführt und an definierten Lokalisationen so platziert, dass die pH-Werte in Magen und Speiseröhre simultan über etwa 24 Stunden gemessen sowie auf einem kleinen tragbaren Digitalrekorder aufgezeichnet werden können.

Während dieser Registrierungszeit sollen die Patienten in gewohnter Weise essen und trinken, liegen/schlafen sowie leichte Alltagstätigkeiten durchführen. Diese Aktivitäten und mögliche Beschwerden müssen in einem entsprechenden Protokoll notiert werden, um sie bei der anschließenden Auswertung der pH-Werte zu berücksichtigen.

Anhand der Auswertung dieser Daten kann festgestellt werden, ob saurer Reflux (Rückfluss von saurem Mageninhalt) und damit eine sog. Gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) besteht oder nicht. Das Ausmaß von GERD und die Symptomatik sind entscheidende Faktoren, um eine therapeutische Empfehlung (medikamentöse oder chirurgische Therapie) auszusprechen.

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