Darmkrebs

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in den westlichen Ländern mit rund 73.000 Neuerkrankungen in Deutschland jährlich. Bei uns erkranken jährlich 6 von 100 Menschen daran.

Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen, die Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter etwa ab dem 50. Lebensjahr zu.

Neben den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten gibt es genetische Faktoren, eine familiäre Belastung z. B. bedeutet ein erhöhtes Risiko.

Darmkrebs kann sich über lange Zeit entwickeln, ohne dass Symptome auftreten.

Alarmzeichen für Darmkrebs können sein:

  • Blut im Stuhl
  • Blut- oder Schleimbeimengungen mit dem Stuhlgang
  • Wechsel der Verdauung zwischen Durchfall und Verstopfung
  • Bleistiftdünner Stuhl
  • Zwingender Stuhldrang, aber keine Entleerung
  • Wiederkehrende krampfartige Bauchschmerzen
  • Häufig Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Blässe, Blutarmut

Darmkrebs entwickelt sich aus der Darmschleimhaut. Die Vorstufen sind in 90 Prozent die sogenannten Polypen in unterschiedlichen Formen, die im Normallfall im Rahmen einer Darmspiegelung abgetragen werden können.

zurück...                                                                                             weiter...