Risiko erkennen

Das Entstehen von Darmkrebs hängt u. a. mit den westlichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zusammen. Bei rund einem Drittel der Patienten liegt eine erbliche Veranlagung vor. Hier sind regelmäßige Untersuchungen schon in jüngeren Jahren sinnvoll.

Folgende Faktoren erhöhen das Risiko Darmkrebs:

  • Alter:
    Ab dem 5. Lebensjahrzehnt nimmt das Risiko zu. Grund sind genetische Zelldefekte, die nicht mehr ohne weiteres von körpereigenen Reparatursystemen behoben werden können.
  • Entzündliche Darmerkrankungen:
    Langjährige chronisch entzündliche Darmerkrankungen erhöhen das Risiko für die Entstehung des Darmkrebses. Der andauernde Entzündungsprozess kann zu bösartigen Zellveränderungen in der Darmschleimhaut führen.
  • Ernährung und Lebensstil:
    Reichlich tierisches Fett und verhältnismäßig wenig Getreide, Obst oder Gemüse begünstigen u. a. die Entstehung von Darmkrebs. Hinzukommen Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum als weitere Risikofaktoren.
  • Darmpolypen:
    Die Neigung zur Entwicklung von Darmpolypen geht mit einem erhöhten Risiko einher, dass es zu einer Entartung dieser Polypen kommt. Menschen, bei denen bereits Polypen aufgetreten sind, bzw. abgetragen wurden, tragen ein erhöhtes Risiko, wiederum Polypen zu entwickeln.

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