Verwirrt nach Operation und Narkose: Das bedeutet es und das hilft

30. Juni 2026, 19:00 bis 20:00 Uhr

Präsenzveranstaltung im Hörsaal des Klinikums und Online-Vortrag


Referenten:

  • Chefarzt Prof. Dr. med. Christopher Lotz
  • Oberarzt Nikolas Jarsetz
    Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin

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Viele Patientinnen und Patienten, denen eine größere Operation bevorsteht, machen sich Sorgen darüber, ob sie mit klarem Verstand aus der Narkose aufwachen oder völlig verwirrt sein werden, beispielsweise nicht mehr wissen, wo sie sind und was mit ihnen geschehen ist.

Sind diese Sorgen berechtigt? Und wenn ja, was sind die Ursachen einer solchen akuten Verwirrtheit? Wie kann sie behandelt werden? Und was kann jeder vielleicht selbst tun, um das Risiko schon vor einer Operation für sich zu reduzieren?

Um diese und weitere Fragen geht es in diesem Gesundheitsforum, das in Kooperation mit der Landeszeitung stattfinden wird. 

Vor allem ältere Menschen im Krankenhaus können nach einer Operation und Narkose einen Zustand akuter Verwirrtheit erleben, der von Medizinern als postoperatives Delir bezeichnet wird und auch als sogenanntes Durchgangssyndrom bekannt ist. Die Referenten informieren über typische Symptome und Verläufe eines postoperativen Delirs. Und sie stellen mögliche Ursachen, Risikofaktoren und therapeutische Möglichkeiten vor.

„Ein Schwerpunkt unseres Vortrags wird auch darauf liegen, was sowohl die Patientinnen und Patienten als auch deren Angehörige bereits vor und nach einer Operation tun können, um die Entstehung eines Delirs möglichst zu verhindern oder den Verlauf positiv zu beeinflussen“, so Prof. Lotz. „Denn auch vorbeugende Maßnahmen können zur Besserung einer postoperativen Verwirrtheit beitragen.“

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, vor Ort oder im Chat Fragen zu stellen.

Technische Voraussetzungen für die digitale Teilnahme am Gesundheitsforum sind ein PC, Laptop, Tablet oder Smartphone mit Internetzugang sowie Kopfhörer bzw. Lautsprecher.