Entlassung des Patienten

Bei vielen geplanten Interventionen werden auch sogenannte Behandlungspfade angewendet, die den Prozess von der Aufnahme bis zur Entlassung genau beschreiben. Somit weiß der Patient schon bei der Aufnahme, wann er wieder entlassen wird. Es gibt jedoch auch Erkrankungen, bei denen die Entlassung von bestimmten Laborparametern oder Befunden abhängig ist. Bei diesen wird die Entlassung des Patienten nach Möglichkeit einen Tag vorher geplant. Wir wissen jedoch auch, dass die Genesung am schnellsten im gewohnten Umfeld erreicht wird. Daher entlassen wir unsere Patienten auch am Nachmittag, wenn die Laborparameter und Befunde es zulassen.

Bei der Entlassung erhält der Patient die blaue Patientenmappe, die er bei seiner Aufnahme vom Klinikum erhalten hat, zurück. Diese hat folgende Inhalte:

  • Mitgebrachte Befunde
  • Medizinische Pässe (Röntgenpass, Implantatepass etc.)
  • Flyer oder Visitenkarte der Station
  • Entlassungsbrief bzw. vorläufigen Entlassungsbrief für den weiterbehandelnden Arzt

Wenn der Patient häusliche Krankenpflege oder Pflegesachleistungen vor der stationären Aufnahme in Anspruch genommen hat, wird der Pflegedienst über das Entlassungsdatum rechtzeitig informiert. Bei Bedarf wird der weiterbehandelnde Arzt ebenfalls konsultiert.

Nach jeder Entlassung können zu Hause beim Patienten oder bei den Kollegen in den weiterbehandelnden Einrichtungen Fragen auftauchen. Daher ist es uns sehr wichtig, dass unseren Patienten ein Ansprechpartner zur Verfügung steht. Die Pflegefachkräfte sowie Stationsärzte sind über die Telefonnummer auf dem Flyer, der Visitenkarte oder dem Arztbrief erreichbar.

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