Fortbildung: Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms

08.11.2017 - 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Klinikum Lüneburg | Gebäude K (Zugang über Schildsteinweg 30b) | Raum K.1.0160

Veranstalter: Klinik für Urologie; Leitung und Moderation: Chefarzt Dr. Roberto Olianas

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in der Behandlung des ossär, lymphogen und viszeral metastasierten Prostatakarzinoms hat die Nuklearmedizin in den vergangenen zwei Jahren eine wichtige Rolle in der Verlängerung des Lebens und Linderung der Beschwerden bei fortgeschrittenen Tumorstadien eingenommen.

Seit November 2013 ist Radium 223 zur Behandlung des ossär metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms zugelassen. Die Lutetium-177-PSMA-Therapie stellt eine weitere Option auch bei Patienten mit Lymphknoten-und Organmetastasen dar.

Im palliativen Einsatz kann die Strahlentherapie bei selektionierten Indikationen Linderung der Knochenschmerzen bei Metastasen bringen. Zusätzlich spielt die Stabilisierung des betroffenen Knochens eine wichtige Rolle.

Eine große Anzahl von Medikamenten können in dieser Therapie eingesetzt werden. Die aktuellen Daten dazu stellt Dr. med. Lukas Manka, Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie des Klinikums Braunschweig, vor. Die Rolle des palliativen Einsatzes der Strahlentherapie erläutert PD Dr. med. Stefan Dinges. Dr. med. Bernhard Dohmen stellt die Radium-223- und Lutetium-177-PSMA-Therapie vor.

Unser Dank gilt den Referenten für ihr Kommen und den Sponsoren, Firma Bayer und Firma Janssen-Cilag für die Unterstützung.

Ich freue mich auf Ihre zahlreiche Teilnahme und auf eine interessante Diskussion.

Dr. Roberto Olianas

Ein Faltblatt mit weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung können Sie hier herunterladen (586 KB).