Mundhygiene bei Bisphosphonat-Therapie

Wenn zur Therapie Ihrer Krebserkrankung auch Bisphosphonate eingesetzt werden, sollten Sie die folgenden Punkte bei Ihrer Mundhygiene beachten:

  • Lassen Sie vor Beginn der Krebstherapie Ihre Zähne professionell untersuchen, reinigen und wiederholen Sie dies auch während Ihrer Therapie periodisch. Weisen Sie Ihren Zahnarzt auf die geplanten Therapien hin (Chemotherapie, Bisphosphonat). Etwa einmal im Jahr sollte eine Röntgenaufnahme der Zähne (Panoramaaufnahme) gemacht werden.
  • Lassen Sie abnehmbare Zahnprothesen von Ihrem behandelnden Zahnarzt kontrollieren und gegebenenfalls anpassen.
  • Berichten Sie Ihrem Arzt unverzüglich darüber, wenn Sie Zahnfleischbluten, Schmerzen oder ein ungewöhnliches Gefühl an Ihren Zähnen, an Zahnfleisch oder Kiefer bzw. dentale Infektionen beobachten.
  • Bürsten Sie Ihre Zähne und Zunge nach jeder Mahlzeit und vor dem Zubettgehen. Benutzen Sie dazu eine mittelstarke Zahnbürste und gehen Sie behutsam vor.
  • Reinigen Sie Ihre Zähne einmal pro Tag vorsichtig mit Zahnseide/Zahnzwischenraumbürsten, um den Zahnbelag in den Zahnzwischenräumen zu entfernen.
  • Einige Medikamente verursachen „Mundtrockenheit“, die zu Zahnverfall und anderen Zahnproblemen führen kann. Um dies zu vermeiden, spülen Sie Ihren Mund mehrmals täglich mit Wasser und benutzen Sie z. B. zuckerfreien Kaugummi.
  • Verwenden Sie kein alkoholhaltiges Mundwasser.
  • Blutige Eingriffe an Zähnen bzw. Zahnfleisch sowie Implantatanlagen sollen unter Bisphosphonat-Therapie nicht durchgeführt werden. Kronen, Füllungen und Brücken sind eher unproblematisch.


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