Erblicher Brust- und Eierstockkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Etwa jede zehnte Frau erkrankt im Laufe des Lebens. Dabei sind nur etwa fünf Prozent der Brustkrebserkrankungen auf einen Genfehler in einem der wichtigsten Brustkrebsgene BRCA1 oder BRCA2 zurückzuführen.

Das Vorliegen einer Veränderung in einem Brustkrebsgen führt nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit einen Krebs zu entwickeln ist jedoch deutlich erhöht.

Weiß eine Frau, dass sie aufgrund eines Genfehlers ein erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs hat, hat sie die Möglichkeit, intensivierte Vorsorgemaßnahmen in Anspruch zu nehmen und so im Erkrankungsfall durch eine frühzeitige Behandlung die Prognose zu verbessern. Durch operative Maßnahmen (Entfernung der Eierstöcke und/oder der Brustdrüsen) kann das Erkrankungsrisiko deutlich gesenkt werden. Diese operativen Eingriffe stellen eine sehr persönliche Entscheidung der Frau dar.

Bei Verdacht auf familiären Brust- oder Eierstockkrebs werden die entsprechenden weiterführenden Untersuchungen bei unserem Kooperationspartner in Hamburg durchgeführt:

Pränatalzentrum Hamburg und Humangenetik im Gynaekologicum
Praxis für Humangenetik
Dr. med. Usha Peters | Dr. med. Saskia Kleier | Dr. med. Rixa Woitschach
Altonaer Straße 61 | 20357 Hamburg
www.praenatalzentrum.de

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