Das Frühgeborene

Dank technischer und wissenschaftlicher Errungenschaften der letzten Jahrzehnte verbessert sich die Lebensperspektive von Frühgeborenen stetig.

Die Weiterentwicklung von Medikamenten, Geräten und die Grundlagenforschung haben die Grenze der Lebensfähigkeit bis in die 24. Schwangerschaftswoche hinein gesenkt. Trotzdem bleibt die Versorgung und Behandlung von Extrem-Frühgeborenen ein langer und schwieriger Weg, der häufig auch von Rückschlägen überschattet wird. Der stationäre Aufenthalt dauert häufig bis wenige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. In manchen Fällen bedeutet dies eine mehrere Monate dauernde stationäre Behandlung.

Unsere technischen Geräte wie Inkubatoren („Brutkästen“), Beatmungsgeräte, Monitore etc. sind auf dem neuesten Stand der Technik. Neben allen technischen Maßnahmen ist aber auch der enge Kontakt der Eltern zu ihren Kindern für deren Entwicklung und Genesung sehr wichtig.
Aus diesem Grund versuchen wir von Anfang, an die Eltern in die Betreuung mit einzubeziehen.

Auf unserer Frühgeborenen-Intensivstation steht neben einem eigenen Aufenthaltsraum für Eltern auch ein Zimmer für die Mitaufnahme von Eltern, deren Kinder bald nach Hause entlassen werden, zur Verfügung.