Stationäre Funktionsabteilungen

Die folgenden Untersuchungsmethoden dienen einer gezielten Diagnostik bei speziellen Fragestellungen. Im Vorfeld dieser Spezialuntersuchungen bedarf es meist einer genauen Abklärung der Beschwerden. Aus diesem Grund stehen die folgenden Untersuchungen nur im Rahmen eines (zum Teil mehrtägigen) stationären Aufenthaltes zur Verfügung.
Einige der Untersuchungen müssen in Vollnarkose durchgeführt werden, da insbesondere Kleinkinder nicht ausreichend ruhig liegen können. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie. Die Narkosen werden von in Kinderanästhesie erfahrenen Narkoseärzten durchgeführt.

Ultraschall-Untersuchungen:

Die Untersuchung mittels Ultraschall bietet die Möglichkeit, auf schnelle und schonende Weise in das „Innere“ des Kindes zu blicken. Egal, ob es sich um Bauchschmerzen, geschwollene Halslymphknoten oder Gelenkbeschwerden handelt, meist kann mittels Ultraschall schnell die Ursache der Beschwerden gefunden werden.
Neben der Untersuchung der Bauchorgane werden von uns auch Herz-, Gehirn-, Gefäß- und Hüftultraschalls durchgeführt. Wir führen im Jahr ca. 5.000 Ultraschall-Untersuchungen durch. Ein Großteil unserer Ärzte hat eine zertifizierte (DEGUM) Ultraschall-Ausbildung absolviert.

Radiologische Untersuchungen:

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie stehen alle üblichen bildgebenden Verfahren wie Durchleuchtung, konventionelles Röntgen, Szintigraphie, Computertomographie und Magnetresonanztomographie (Kernspin) zur Verfügung. Um die dabei entstehende Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, werden nur zwingend notwendige Untersuchungen durchgeführt und bei jeder Untersuchung die Strahlung auf ein Minimum begrenzt.

Endoskopie:

Bei der Endoskopie (Spiegel-Untersuchungen) besteht die Möglichkeit, Hohlorgane von innen zu untersuchen. Neben der besseren Beurteilbarkeit des Organs bietet diese Untersuchung den Vorteil, Gewebeproben entnehmen zu können. Im Fall von verschluckten oder eingeatmeten Fremdkörpern besteht zudem die Möglichkeit, die Fremdkörper zu entfernen.
Zur Diagnostik bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes besteht so die Möglichkeit, Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm gezielt zu untersuchen.
Ebenfalls können Atemwege und Lunge „gespiegelt” werden.
Die Untersuchungen werden von erfahrenen Spezialisten aus der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie durchgeführt. Während der Untersuchung reicht meist die Gabe von schmerzstillenden und beruhigenden Medikamenten. Bei Kleinkindern werden die Untersuchungen in Vollnarkose durchgeführt.

Kardiologische Funktionsuntersuchungen:

In Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie können Langzeit- und Belastungs-EKG sowie Langzeit-Blutdruckmessungen durchgeführt werden.

Uroflowmetrie:

Harnentleerungsstörungen können bei Kindern unterschiedliche Ursachen haben. Für die Diagnostik dieser Erkrankungen steht in Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie ein Urodynamik-Messplatz zur Verfügung. Dabei miktioniert das Kind auf einer speziellen Toilette. Es werden sowohl die Urinmenge wie auch die Miktionszeit festgehalten. Gleichzeitig wird mittels Oberflächenelektroden die Aktivität der Bauchmuskulatur sowie der Beckenbodenmuskultaur registriert.

Krankengymnastik:

Unsere Klinik verfügt über speziell für Kinder und Jugendliche ausgebildete Physiotherapeutinnen. Das Spektrum reicht von Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung (Bobath) über Atemtherapie bis hin zur Gangschule nach Knochenbrüchen.

Entlassungsmanagement:

Das Team des Entlassungsmanagements bietet Ihnen als Eltern Auskunft und Beratung an, wenn Sie persönliche, berufliche, wirtschaftliche oder sonstige Fragen haben, die mit der Erkrankung bzw. mit dem Krankenhausaufenthalt in Zusammenhang stehen. Ziel des Serviceangebots ist, Ihnen den Zugang zu den Sozialleistungen zu erleichtern, ggf. an zuständige Leistungsträger zu vermitteln und Sie bei Bedarf bei den Formalitäten zu unterstützen.

Seelsorge:

Die evangelische und katholische Kirche haben einen Seelsorgedienst im Krankenhaus eingerichtet. Wenn Sie möchten, sind Seelsorgerinnen für Sie da. Sie besuchen Sie gerne. Sie können sie direkt oder über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station benachrichtigen.