14.04.2022

Allgemeine Corona-Testnachweispflicht für Besuche im Klinikum Lüneburg ab 19. April 2022

Anpassung an aktuelle Niedersächsische Corona-Verordnung

Ab Dienstag, 19. April 2022, müssen alle Besucherinnen und Besucher des Klinikums Lüneburg einen aktuellen, negativen Corona-Testnachweis einer zertifizierten Teststelle vorlegen - unabhängig von einem möglichen Impf- oder Genesenenstatus. Das Ergebnis eines Antigentests ist 24 Stunden gültig, das eines PCR-Tests 48 Stunden. Die entsprechenden Nachweise werden in der Eingangshalle kontrolliert. Besucher ohne gültiges Testergebnis dürfen das Klinikum nicht betreten. Für Begleitpersonen bei ambulanten Untersuchungen oder Behandlungen gilt die Testpflicht nicht. Das Klinikum setzt mit dieser Regelung die jüngste Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen um. Schnelltests für Besucher sind am Klinikum nicht möglich.

Weiterhin gilt, dass die Patienten täglich in der Zeit von 15 bis 17 Uhr von jeweils einer Person besucht werden können. Der Aufenthalt im Klinikum sollte nicht länger als eine Stunde dauern. Besucher werden gebeten, sich vor dem Betreten der Patientenzimmer im jeweiligen Stationszimmer anzumelden. Alle Besucher sind verpflichtet, während ihres gesamten Aufenthaltes in allen Bereichen des Klinikums und insbesondere den Patientenzimmern eine FFP2-Maske (ohne Ventil) zu tragen. Außerdem gelten die Regeln zur Händehygiene und zum Abstand halten.

Eine Person zur Geburtsbegleitung, Eltern von Neugeborenen, Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern in der Kinderklinik sowie enge Angehörige von Palliativpatienten dürfen das Klinikum auch außerhalb der zweistündigen Besuchszeit betreten.

Um im Bedarfsfall mögliche Infektionsketten zu erkennen und Betroffene benachrichtigen zu können, wird eine freiwillige Registrierung über die CoronaWarn-App empfohlen. Entsprechende QR-Codes stehen am Eingang des Klinikums zur Verfügung.

Weiterhin sehr angespannte Personalsituation

Die Personalausfälle am Klinikum Lüneburg wegen Erkrankungen unterschiedlicher Ursachen, Quarantäne in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder der Betreuung eines Kindes in Quarantäne sind nach wie vor sehr hoch. „Infolge der angespannten Personalsituation mussten inzwischen 100 Betten der stationären Versorgung gesperrt werden“, sagt Professor Dr. med. Torsten Kucharzik, Ärztlicher Direktor des Klinikums. „Die Notfallversorgung und die Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen sind jederzeit gewährleistet. Wir bitten aber um Verständnis, dass viele planbare Operationen verschoben werden müssen und es auch in der ambulanten Versorgung zu längeren Wartezeiten kommen kann.“