13.03.2020

Einschränkungen für Besucher am Klinikum Lüneburg

Kein Zutritt für Personen aus Risikogebieten und Kinder

Ab sofort gelten am Klinikum Lüneburg Zutrittsbeschränkungen und -verbote für Besucher und Angehörige: Gemäß der Verfügung des Gesundheitsamtes dürfen Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, das Klinikum Lüneburg für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr nicht betreten.

Alle erwachsenen Angehörigen von Patienten sind aufgefordert, sich auf einen einzigen Besucher pro Tag zu beschränken. Minderjährige Kinder sollten derzeit generell keine Angehörigenbesuche machen.

„Wir bitten eindringlich darum, diese Zutrittsverbote und -einschränkungen zum Schutz unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zu beachten“, sagt Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer des Klinikums Lüneburg. „Es geht insbesondere darum, unser Personal vor der Erkrankung zu schützen, damit wir weiterhin für die medizinische Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stehen können.“ Der Landkreis hatte bereits darauf hingewiesen, dass bei Zuwiderhandlungen der oben beschriebenen Verfügung ein Bußgeld bis zu 25.000 Euro verhängt werden kann.

Nach Einstufung des RKI gelten zurzeit (Stand: 25.03.2020) als Internationale Risikogebiete:

  • Ägypten (ganzes Land)
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran (ganzes Land)
  • Italien (ganzes Land)
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Pais Vasco
  • Südkorea: Dague und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Als besonders betroffenes Gebiet in Deutschland gilt der Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.