Technische Ausstattung

Moderne medizinische Geräte ermöglichen die präzise und schonende Unter- suchung und Behandlung der Patienten am Klinikum Lüneburg. So können medizinische Fortschritte und Innovationen stationären und ambulanten Patienten zeitnah zugänglich gemacht werden. Wenn Sie Fragen zu den Geräten oder Untersuchungsverfahren haben, sprechen Sie uns gerne an!

Drei Multi-Slice-Computertomographie (CT)-Geräte der neuen Generation mit großer Röhrenöffnung erlauben die Anfertigung hochauflösender Schnittbilder mit und ohne Kontrastmittel. Die Geräte erlauben die Durchführung von sogenannten Low-dose-Untersuchungen. Auch zur präzisen Steuerung minimal-invasiver Behandlungsverfahren kommt die Technik zum Einsatz.

Zwei Magnetresonanztomographen (MRT) mit unterschiedlichen Tunneldurch- messern ermöglichen eine entspannte Untersuchung. Die Geräte haben eine Feldstärke von 1.5-Tesla und 3-Tesla. Durch die maximale Röhrenöffnung unseres 3-Tesla-MRT von 70 cm werden auch Untersuchungen von großen oder empfind- samen Patienten mit Leichtigkeit und größtmöglicher Auflösung möglich. Eine beruhigende audio-visuelle Umgebung erlaubt eine leichtere Entspannung, und gezielt abgestimmte Sprachanweisungen führen durch die MRT-Untersuchung.

Die gesamte Röntgendiagnostik einschließlich der Mammographie erfolgt in digitaler Technik, so wird der Nutzen der eingesetzten Röntgenstrahlung maximiert. Die Tomosynthese erlaubt eine spezielle Untersuchung der Brust in hoher Qualität, auch eine Untersuchung in sitzender Position ist möglich. Mammabiopsie und Vakuumbiopsie sind mittels Fischertisch und tomosynthese-basiert möglich.

In der Interventionellen Radiologie und Neuroradiologie finden diagnostische und therapeutische Eingriffen unter Bildsteuerung an einem Flachdetektorsystem statt, das eine ausgezeichnete Bildqualität bei geringer Strahlendosis für ein breites Behandlungsspektrum erlaubt. So wird eine schonende und präzise minimal-invasive Behandlung verschiedenster Erkrankungen möglich.

In der Nuklearmedizinischen Diagnostik werden mit Hilfe kleiner Mengen radio- aktiv markierter Stoffe verschiedene Organsysteme schonend untersucht. Eine quantitative Nachverarbeitung wird durch eine dedizierte nuklearmedizinische Nachverarbeitungslösung möglich.

Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie wird mit moderner Infrastruktur gearbeitet. Diese beinhaltet ein in das Krankenhausinformations- system (KIS) vollintegriertes Radiologieinformationssystem (RIS) und Bild- betrachtungs- und -archivierungssystem (PACS). Die Befunderstellung erfolgt mittels moderner Spracherkennungssysteme. Verschiedene computergestützte Datennachverarbeitungs- und Diagnoseunterstützungsprozesse werden über serverbasierte Workstationlösungen vorgehalten, die die Beurteilung der Untersuchungen und Kommunikation der Ergebnisse optimieren, z. B. 3D-/4D-Funktionalität, funktionelle Kardiodiagnostik, Gefäßanalyse, Tumordiagnostik und -verlaufsbeurteilung, Lebervolumetrie vor Operationen, quantitative nuklear- medizinische Funktionsdiagnostik, automatische Lungenrundherddetektion (computer-assistierte Diagnostik).