Bestrahlungsplanung und -vorbereitung

Die Brustbestrahlung sollte erst nach abgeschlossener Wundheilung begonnen werden, um ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Zunächst wird eine Computertomographie (CT) der Brust in der Position angefertigt, in der später die Bestrahlung erfolgt. In der Regel werden Sie in Rückenlage auf einem speziellen Lagerungsboard mit erhobenem Arm positioniert.

Die erzeugten Schichtbilder des CTs werden direkt in den Bestrahlungsplanungscomputer eingelesen. Der Strahlentherapeut zeichnet millimetergenau das gewünschte Zielvolumen ein. Arzt und Physiker ermitteln mit Hilfe des Computers die günstigste Bestrahlungstechnik. Bei der sich anschließenden Simulation werden an einem speziellen Röntgengerät, das ähnlich wie das Bestrahlungsgerät konstruiert ist, die berechneten Felder überprüft und mit einem Spezialstift auf Ihrer Haut markiert.

Alternativ kann auch eine sogenannte virtuelle Simulation erfolgen, bei der am Computertomographen selbst ein Ausgangspunkt festgelegt wird, auf den sich dann die weitere Planung bezieht. Dieser Punkt wird am CT auf der Haut markiert; der Arzt kann mit einer speziellen Software die Einstrahlrichtungen und Bestrahlungsfelder in Abwesenheit der Patienten simulieren und sicherstellen, dass das Zielgebiet optimal erfasst wird.

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