Risiken und Nebenwirkungen

Man unterscheidet akute Nebenwirkungen, die während oder unmittelbar nach der Bestrahlung auftreten, von chronischen Nebenwirkungen oder Spätreaktionen. Letztere können mitunter Monate bis Jahre nach einer Bestrahlung beobachtet werden.

Als akute Nebenwirkung kann die Haut im Bestrahlungsfeld mit Trockenheit oder Rötung reagieren (ähnlich wie nach einem intensiveren Sonnenbad). Wenn die Speiseröhre im Bestrahlungsfeld liegt, können Schluckbeschwerden auftreten. Diese kann man meist erfolgreich behandeln. Sie sollten solche Symptome deshalb umgehend mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

An Spätreaktionen können Verfärbungen der Haut sowie Verhärtungen des Unterhautgewebes auftreten. Da es unvermeidbar ist, einen Teil des gesunden Lungengewebes mitzubestrahlen, kann es Wochen bis Monate nach der Behandlung zu entzündlichen Veränderungen kommen. Diese können ohne Beschwerden ablaufen, sind jedoch im Röntgenbild als Verdichtung sichtbar. Später können auf dem Boden solcher Entzündungen sogenannte Fibrosen entstehen. Darunter versteht man eine Vernarbung des Lungengewebes. Die Symptome der Lungenfibrose können Hustenreiz und eine Verminderung der Atemkapazität sein.

Ein Teil des Herzens wird ebenfalls mitbestrahlt. Manchmal kann dadurch eine Verminderung der Herzleistung oder eine vermehrte Neigung zu Verengungen der Herzkranzgefäße begünstigt werden.

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