Wie soll man sich während der Bestrahlung verhalten?

Geben Sie das Rauchen auf oder schränken Sie es zumindest ein! Raucher vertragen die Bestrahlung schlechter, Nebenwirkungen treten früher auf. Außerdem ist bei Patienten mit Bronchialkarzinom oft die Funktion der Lunge durch die Erkrankung oder auch durch die Operation bereits vermindert. Auch besteht häufig ein chronischer Husten. Der blaue Dunst kann diese Symptome verstärken!

Auch Alkohol sollte allenfalls in Maßen genossen werden. Auf „Scharfe Sachen“ - also alles Hochprozentige, v. a. Schnaps - sollten Sie verzichten.

Falls Schluckbeschwerden auftreten, sind heiße oder scharf gewürzte Nahrungsmittel zu meiden. Das gilt auch für Getränke, die viel Säure enthalten.

Im Bereich des Bestrahlungsfeldes sollten Sie sich keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen (Haut abdecken, keine Sonnenschutzcremes!). Auch in den ersten Monaten nach der Bestrahlung kann die Haut noch eine erhöhte Sonnenempfindlichkeit aufweisen. Nehmen Sie bitte erst dann ein Sonnenbad, wenn eventuelle Strahlenreaktionen an der Haut vollständig abgeklungen sind, und verwenden Sie dann ein Sonnenschutzpräparat mit hohem Lichtschutzfaktor.

  • Detaillierte Informationen zum Thema „Tumore der Lunge“ liefert der blaue Ratgeber „Lungenkrebs“ der Deutschen Krebshilfe, den Sie mit diesem Link direkt herunterladen oder als Broschüre in Papierform bei der Krebshilfe bestellen können.

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