Was wird bestrahlt?

Meist wird nicht nur die Tumorregion, sondern auch das Lymphabflussgebiet des Halses beidseits einschließlich der Schlüsselbeingruben bestrahlt. Falls möglich, werden Mundhöhle und Speicheldrüsen geschont. Im hinteren Teil des Halses verläuft das Rückenmark, das nur eine begrenzte Strahlendosis erhalten sollte. Um eine ausreichend hohe Dosis im „Zielgebiet“ zu erreichen, ohne die „Toleranzdosis“ des Rückenmarks zu überschreiten, sind spezielle Bestrahlungstechniken notwendig.

Auf Grund der individuellen Gegebenheiten wird auch entschieden, ob durch eine intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) eine weitere Optimierung möglich ist. In diesem Fall erfolgt die Bestrahlung über eine sehr viel aufwändigere Technik, bei der die Bestrahlungsdosis über zahlreiche kleine Feldsegmente verabreicht wird. Häufig entscheidet man sich für eine Kombinationsbehandlung aus Strahlen- und Chemotherapie. Manche Tumoren sprechen besser an, wenn zweimal täglich bestrahlt wird (Hyperfraktionierung).

In beiden Fällen ist mit verstärkten akuten Nebenwirkungen während der Therapie zu rechnen.

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