Meike Flim, Sebastian Reinhardt und Jens Lieske (v.l.n.r.) haben die Umstellung der Telefonanlage im Klinikum vorbereitet.
1.600 Geräte werden ausgetauscht
Lüneburg, 20. Januar 2025 – Das Klinikum Lüneburg rüstet technisch auf: Ende Januar hat das Haus frühmorgens seine gesamte Telefonanlage auf ein neues, zukunftsfähiges System umgestellt. Die Vorbereitungen dafür liefen schon länger, immerhin ging es um rund 1.600 Anschlüsse. Darunter sind auch rund 1.100 schnurlose Geräte, die Ärzte und Pflegekräfte immer bei sich tragen. „Im Klinikbetrieb läuft die gesamte Kommunikation übers Telefon. Das muss bei Notfällen, aber auch im Alltag, absolut zuverlässig funktionieren“, sagt Meike Flim, Geschäftsbereichsleiterin für Patienten- und Prozessmanagement.
Neue Anlage erhöht die Ausfallsicherheit
In den Fluren mussten dafür Basisstationen ausgetauscht werden, in den Büros und Stationszimmern wurden neue Geräte installiert – häufig über Nacht, damit der Klinikalltag am nächsten Morgen ungestört weiterläuft. Bisher war die Anlage zentral im Klinikum Lüneburg gebündelt. Nun werden die Systeme dezentral über die verschiedenen Häuser der Gesundheitsholding Lüneburg verteilt. „Das erhöht die Ausfallsicherheit. Wenn an einem Standort eine Störung auftritt, können andere Gesellschaften den Betrieb auffangen“, erklärt Sebastian Reinhardt, Bereichsleiter Technische Systemanlagen.
Zentrale Telefonnummer des Klinikums lautet jetzt 60-20 0
Statt der bisherigen 77, beginnen nun alle Rufnummern des Klinikums analog zur Psychiatrischen Klinik und zur Gesundheitsholding mit einer 60. Darauf folgen sechsstellige statt vierstelliger Durchwahlen. Hinter den neuen Nummern steckt ein System – sie verraten, welche Funktion, welches Gebäude und welche Etage angerufen wird. „Das nennt man auch sprechende Telefonnummern“, so Systemanlagen-Administrator Jens Lieske, der das Nummernkonzept gemeinsam mit Meike Flim erarbeitet hat.
Fördergelder des Krankenhauszukunftsgesetzes
Mit der Umstellung setzt das Klinikum auch seine Digitalstrategie weiter um. Die neue Technik ermöglicht es, künftig digitale Anwendungen wie Übersetzungs-Apps, mobile Dokumentation oder den Zugriff auf Röntgenbilder über das Smartphone einzubinden. „Das läuft alles datenschutzkonform“, versichert Meike Flim. Die Finanzierung der neuen Telefonanlage erfolgt über Fördergelder des Krankenhauszukunftsgesetzes.
