Nachhaltiges Klinikum

­Das Klinikum Lüneburg möchte seine Unter­nehmenstätigkeit ökologisch, öko­nom­isch und sozial als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Lüneburgs und Umgebung im Sinne der gesellschaftlichen Verantwortung ausrichten.

Wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft und übernehmen Verantwortung für die Auswirkungen unserer Geschäfts­tätigkeit.

Das Team Green, bestehend aus Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fach­richtungen, macht sich für das Thema ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Klinikalltag stark. Wir setzen uns konkrete Nachhaltigkeitsziele und arbeiten intensiv an Projekten zu grünerer Mobilität, Energie­management, Gastronomie, Beschaffung und Abfall. 

Sie haben Anregungen, Ideen und Wünsche zu noch mehr Nachhaltigkeit im Klinikum? Das Team Green freut sich über Ihre Nachricht an teamgreen@klinikum-lueneburg.de.

Das Klinikum Lüneburg ist über die Gesundheitsholding Lüneburg als Dach­gesellschaft Mitglied im Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheits­einrichtungen (KliMeG) sowie im ZUKE Green (Schnittstelle der Nachhaltig­keitsbranche des Gesundheitssektors).

   

Unser Team: Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Porträt von Charlotte Jansen

Charlotte Jansen

Nachhaltigkeit und Umweltmanagement

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

Porträt von Undine Wendland

Undine Wendland

Verwaltungsdirektorin

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

Inis Winderlich

Abfallbeauftragte

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

Porträt von Marcel Brehmer

Marcel Brehmer

Standortleitung Bauen und Technik

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

Porträt von Meike Laatzen

Dr. med. Meike Laatzen

Leitende Oberärztin

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

Porträt von Dr. Janina Sedlaczek

Dr. med. Janina Sedlaczek

Oberärztin

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

Porträt von Lena Hinz

Lena Hinz

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Teamgreen@klinikum-lueneburg.de

"Nachhaltigkeit ist eng verbunden mit Hygiene und Gesundheitsschutz, denn eine gute Hygiene verhindert nicht nur Komplikationen, sondern kann auch einen gut durchdachten Einsatz von Produkten und Ressourcen fördern."

Dr. Meike Laatzen

Wildblumen, Eukalyptus & Co.

  • Für die Speisenversorgung unserer Patientinnen und Patienten und für das Mitarbeiter­restaurant beziehen wir aus­schließlich Fair-Trade-Kaffee.
  • Seit 2024 nutzen wir unsere freien Flächen für Biodiversitäts­maß­nahmen (bspw. Wildblumenwiesen, Begrünung)
  • Bei der Berufsbekleidung setzen wir auf Lyocell – anstatt Baum­woll­misch­gewebe. Dieses hat nicht nur hervorragende Trage­eigen­schaften: Die Faser wird aus Eukalyptusholz gewonnen, das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern oder Plantagen stammt. Im Gegensatz zu den Anbauflächen für Baumwolle kann die Fläche land­wirt­schaftlich nicht anders genutzt werden und steht so nicht in Konkurrenz zum Nahrungs­mittelanbau.

Unkompliziert mobil ohne Auto

  • Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir Fahrrad-Leasing an. Im Jahr 2024 nahmen mehr als 200 Kolleginnen und Kollegen das sportlich-emissionsfreie Angebot in Anspruch. 
  • Direkt an unserer Klinik befindet sich eine Stadtradstation. Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen so schnell und unkompliziert in den Genuss umweltfreundlicher Mobilität. 

Kurz gefragt: Wie kommen Sie zur Arbeit?

Anfang des Jahres 2024 führte das Klinikum als Teilnehmer des Reallabors Betriebliche Mobilität der Metropolregion Hamburg eine hausinterne Befragung zu diesem Thema durch. Die Frage "Mit welchen Verkehrsmitteln kommen unsere Mitarbeit­enden zur Arbeit?" sollte in diesem Zuge beantwortet werden.

Ergbnisse der Umfrage herunterladen (PDF)

Die Ergebnisse werden nun im Detail betrachtet und entsprechende Maßnahmen abgeleitet: Wie können wir fördern, dass künftig noch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit kommen, welche anderen CO2-freundlichen Mobilitätsangebote können sinnvoll sein etc.

Zusätzlich fließen die Ergebnisse in unsere CO2-Bilanz ein, die wir jährlich aufbereiten.

Weg mit dem Müll Abfälle vermeiden oder reduzieren 

Im gesamten Klinikum fallen täglich an verschiedenen Stellen relevante Mengen an Abfall an: von Glas, Küchenabfällen, über Laborchemikalien bis hin zu Elektroschrott.

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Zahlreiche Maßnahmen, um Müll zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren, haben wir daher umgesetzt oder starten wir zeitnah, beispielsweise:

  • Im Jahr 2024 ist die Studie „Medizinische Einmalprodukte in der Kreislaufwirtschaft“ (MEIK-Studie) gestartet, an der wir als Praxispartner teilnehmen. In diesem größeren Verbundprojekt geht es um kreiswirtschaftliche Ansätze für hygienisch problematische Abfälle aus dem Gesundheitswesen.
  • In 2025 starten wir damit unsere Kontrastmittelreste in der Radiologie zu sammeln und wieder an den Hersteller zurückzugeben, wo diese dann aufgespalten und recycelt werden.
  • Im Mitarbeiterrestaurant und im Café haben wir 2023 das RECUP-System eingeführt, sodass wir auf Einwegbecher und Geschirr bei der Ausgabe von Speisen und Getränken verzichten können.
  • Wir arbeiten stetig daran unseren Abfall zu trennen und wichtige Wertstoffe dem Kreislauf zurück­zuführen – hier haben Sie einen Einblick in unsere Abfallstatistik von 2024 und unsere Entwicklung der Statistik von 2022 bis 2024 (Abfallstatistik (PDF)).
  • Seit 2025 haben wir einen Vertrag mit mediGOgreen über die fach­gerechte Entsorgung oder Verwertung (Weiterverkauf) von Medizintechnik abgeschlossen, so können wir im Bereich der Medizin­technik auch weiterhin an der Rückführung von Wertstoffen arbeiten.

Voller (nachhaltiger) Energie

Sparsam und verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen, Strom, Gas, Wasser und Wärme effizient und sparsam einzusetzen – das sind heutzutage aktuelle Heraus­forder­ungen für jedermann. Wie auch Privat­haus­halte, so profitieren auch Unternehmen von dem sparsamen Umgang mit Energieträgern.

  • Im Jahr 2024 haben wir unseren Standort der Orthoklinik im Ginsterweg auf weniger klimaschädliche Narkosemittel umgestellt. Im Klinikum haben wir dies bereits länger um­gestellt. 
  • In unseren Neubauprojekten werden nachhaltige Energie und Klimaschutz von vornherein konsequent mitgeplant. In 2025 werden wir mit der Planung unserer Photovoltaikanlage auf dem Gebäude L starten.

"Ich engagiere mich im Team Green, da die Zukunft nicht von selbst grün wird."

Charlotte Jansen

Viele Schritte führen zum Klimaschutz

Um gemeinsam nachhaltig noch aktiver zu werden, ruft das #teamgreen mit diesen Plakaten innerhalb des Klinikums zum Mithelfen auf:

             

 

Gefördert durch das BMWK

Das Projekt "Medizinische Einmalgebrauchsprodukte in der Kreislaufwirtschaft – Wege von der Beseitigung zur stofflichen Verwertung" (Akronym „MEiK“) wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

Zum BMWK