Plexusblockaden

Mit dieser Technik werden Nervengeflechte, meistens das Geflecht für die Schulter und Arme/Hände betäubt. So können Operationen an Hand sowie Unter- und Oberarm sicher durchgeführt werden. Das Nervenbündel wird in der Achselhöhle, am Hals oder am Schlüsselbein mit einer dünnen Nadel mit einem Nervenstimulator identifiziert: Ein kleiner Reizstrom, der durch die Nadel fließt, stimuliert die entsprechenden Nerven und führt zu Zuckungen der zugehörigen Muskeln. Nun weiß der Anästhesist, dass hier das lokale Betäubungsmittel eingespritzt werden muss.

Auch hier erfolgt die Operation erst nach vollkommener Schmerzausschaltung. Die Wirkung der von uns eingesetzten Medikamente hält etwa zwei bis sechs Stunden an. Ist eine längere Schmerzausschaltung notwendig, legen wir einen kleinen Katheter in die Nervenscheide des Nervengeflechtes. So kann über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage) das Betäubungsmittel eingespritzt werden.

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