Speiseröhrenkrebszentrum

Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist eine Krebserkrankung in der Schleimhaut der Speiseröhre. Meistens sind Schluckbeschwerden das erste Anzeichen von Speiseröhrenkrebs. Die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Speiseröhrenkrebs ist die chirurgische Entfernung des Tumors.

Mit einem Anteil von rund zwei Prozent aller möglichen Krebserkrankungen gehört der Speiseröhrenkrebs zu den seltenen Krebsarten. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 7.200 Menschen neu an Speiseröhrenkrebs. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen gibt es für die Erkrankung nicht, umso wichtiger ist es, mögliche Symptome ernstzunehmen und sich untersuchen zu lassen.

Speiseröhrenkrebs kann überall in der Speiseröhre entstehen. Je nachdem, von welchen Zellen der Krebs ausgeht, unterscheidet man Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome. Plattenepithelkarzinome liegen meist in den oberen zwei Dritteln der Speiseröhre und gehen von den oberflächlichen Schleimhautzellen aus. Adenokarzinome liegen häufig im unteren Drittel der Speiseröhre und gehen von den etwas tiefer in der Schleimhaut gelegenen Schleimhautdrüsenzellen aus.

Die Behandlung von Speiseröhrenkrebs erfordert ein professionelles medizinisches Umfeld und erfahrene Ärzte. In Nordostniedersachsen ist das Klinikum Lüneburg eines der führenden Häuser und verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnose und Therapie von Speiseröhrenkrebs.

„Speiseröhrenkrebstherapie ist immer Teamarbeit — eng verzahnt und gut abgestimmt. Sobald alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, besprechen wir diese für jeden Patienten individuell in einer sogenannten Tumorkonferenz mit den Experten aller beteiligten Fachbereiche.“

Prof. Dr. med. Bodo Schniewind