Bestrahlungsplanung und -vorbereitung

Vor einer externen Strahlentherapie wird ein Computertomogramm (CT) des Beckens in der Position angefertigt, in der Sie später bestrahlt werden. In den so erzeugten Schichtbildern zeichnet der Arzt das gewünschte Bestrahlungsvolumen ein. Dann wird die Bestrahlungstechnik festgelegt, mit der die günstigste Verteilung der Strahlendosis erzielt wird.

Dabei wird darauf geachtet, dass die Prostataregion eine möglichst hohe und gleichmäßig verteilte Dosis erhält, während Blase und Darm bestmöglich geschont werden. Auf Grund der individuellen anatomischen Gegebenheiten wird auch entschieden, ob durch eine sogenannte intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) eine weitere Entlastung der Risikoorgane möglich ist. In diesem Fall erfolgt die Bestrahlung über eine kompliziertere und sehr viel zeitaufwändigere Technik, bei der über zahlreiche kleine Feldsegmente eine noch individuellere Anpassung möglich ist. Bei der anschließenden Simulation an einem speziellen Röntgengerät, das ähnlich wie das Bestrahlungsgerät konstruiert ist, werden die Bestrahlungsfelder dokumentiert und auf der Haut eingezeichnet.

Wichtig ist, die Blase während der gesamten Bestrahlungszeit möglichst gleichmäßig zu füllen, damit Verschiebungen der Prostata vermieden werden. Wir empfehlen Ihnen deshalb, jeweils eine Stunde vor Ihrem Termin einen Liter zu trinken. Günstig ist auch, wenn der Enddarm für die Bestrahlung leer ist. Die Bestrahlung dauert - je nach Kompliziertheit der Technik - nur wenige Minuten, bei einer IMRT mitunter auch eine halbe Stunde. Für die Dauer der Behandlung sollten Sie sich nach Möglichkeit nicht bewegen.

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