Herzlich willkommen in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Sehr geehrte Patienten und Angehörige,

jährlich kommen etwa 26.000 Patienten zu uns. Wir behandeln das gesamte Spektrum der Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Angefangen von der Wund- oder traditionellen Gipsbehandlung bis hin zu hochspezialisierten minimal-invasiven Operationsmethoden im Reinraum-Operationssaal steht uns ein breites Angebot zur Diagnostik und Therapie zur Verfügung. Auch bei komplexen Schwierigkeiten, wie der Behandlung von
Knochenheilungsstörungen oder Infektionen der Knochen, Gelenke oder beteiligter Implantate, sind wir an Ihrer Seite. Unsere hausinterne Praxis für Physiotherapie unterstützt Sie zusätzlich auf dem Weg zur Genesung.

Unser Team möchte Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich machen. Unser Ziel ist es, Ihre Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen, damit Sie schnell in Ihren beruflichen und privaten Alltag zurückkehren können.
Dafür arbeiten wir bei Bedarf auf kurzen Wegen mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses zusammen.

Ihre persönliche Betreuung und das vertrauensvolle Gespräch zwischen Arzt und Patient sind uns sehr wichtig. In unseren Sprechstunden nehmen wir uns Zeit für Sie und Ihre Gesundheit. Unsere chirurgische Notaufnahme ist
rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr besetzt.

Ob Sie nur kurz oder für eine längere Zeit bei uns sind: Wir sind gerne für Sie da.

Für das Team der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Dr. med. Jörg Cramer
Chefarzt

Unser Leistungsspektrum

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Sprechstunden

Hier finden Sie unsere Sprechzeiten und Telefonnummern.

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Endoprothetischer Gelenkersatz an Schulter, Hüfte und Knie

Als EndoProthetikZentrum bieten wir Ihnen künstlichen Gelenkersatz (Endoprothetik) von zertifizierter Qualität.

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Physiotherapie

Ambulant in unserer Praxis und für stationäre Patienten

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Traumazentrum

Bestmögliche Versorgung von Unfallopfern

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Unser Leistungsspektrum

Behandlung von Knochen- und Gelenkverletzungen

Frakturen (Brüche) an Knochen und Gelenken heilen bei stabiler Ruhigstellung durch körpereigene Regenerationsmechanismen. In der Vergangenheit wurden dabei meistens Gips oder Zug-(Extensions)Mechanismen eingesetzt. Da dies mit längerer Ruhigstellung und fehlender Belastbarkeit einhergeht, werden heutzutage Stabilisierungstechniken (sog. Osteosynthesen) mit Platten, Schrauben oder Nägeln bevorzugt.

In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie werden Verletzungen aller Schweregrade mit den modernsten Implantaten und Techniken behandelt. Dabei spielen weichteilschonende (sog. minimal-invasive) Anwendungen eine besondere Rolle. Bei Nägeln und vielen Plattenversorgungen können wir auf die großflächige Ablösung von Weichteilen verzichten. Hierdurch heilen die Brüche besser aus. Offene Brüche oder Brüche bei mehrfach Verletzten werden häufig in mehreren Eingriffen behandelt um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Schwerstverletztenbehandlung (Polytrauma)

Die Behandlung von Unfällen mit lebensbedrohlichen Verletzungen wird am Klinikum Lüneburg fachübergreifend durchgeführt.

Die Ärzte des Klinikums besetzen die zwei Notarztwagen im Kreis Lüneburg. Zur Erstbehandlung steht ein hochmoderner Schockraum mit digitaler Röntgendiagnostik und einem speziellen Transporttischsystem (AWIGS, Fa. Maquet) zur Verfügung. Mit dessen Hilfe wird ohne weitere Umlagerung die komplette Diagnostik inklusive Computertomographie möglich. Ist es erforderlich, kann der/die Verletzte auf dem Transportbett bis in den OP-Saal gebracht werden. Das interdisziplinäre Schockraum-Team besteht aus qualifizierten Ärztinnen, Ärzten und Pflegepersonal (Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Anästhesie und Radiologie). Ärzte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Neurologie werden bei Bedarf hinzugezogen. Die Nachbehandlung findet auf der operativen Intensivstation des Klinikums statt.

Die Klinik nimmt an der anonymisierten Datenerfassung von Unfallverletzten (Polytraumaregister) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie teil.

Sportverletzungen

Freizeit- und Berufssportunfälle führen oft zu Bandverletzungen der Gelenke. Während Zerrungen und Dehnungen meist unter Verbänden und nach einer Schonungsphase ausheilen, sollten Zerreißungen oder Abrisse gegebenenfalls operiert werde.

Mit Hilfe der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) sind viele Verletzungen an den Kreuzbändern, Menisken und Knorpelflächen des Kniegelenkes auf minimal-invasivem Wege zu behandeln. Seit vielen Jahren werden im Klinikum erfolgreich Ersatzplastiken der Kreuzbänder (Semitendinosus-Technik) durchgeführt.
Mit Hilfe der Schulterarthroskopie wird eine große Zahl an Verletzungen und Verschleißleiden am Schultergürtel versorgt. Oft spielen dabei entzündliche Engpässe (Impingement-Syndrom) eine Rolle, ebenso Risse der muskulären Rotatorenmanschette der Schulter.

Bei Knorpelverletzungen werden auch Spiegelungen des Ellenbogens durchgeführt.

 

Wirbelsäulenoperationen

Instabile Wirbelbrüche werden zur Wiederherstellung der Statik, der Stabilität und nicht zuletzt zum Schutz der Nervenstrukturen des Rückenmarks operativ behandelt. Hierbei kommen überwiegend Schrauben und Stangenkonstruktionen aus Titan (sog. Fixateur intern) zum Einsatz. Diese werden über eine Operation vom Rücken her eingebracht. Seit 2009 kommen überwiegend minimal-invasive Techniken zum Einsatz. Hierbei muss nicht mehr die Rückenmuskulatur vom Knochen gelöst werden. Die Erholung und die Kräftigung verlaufen daher schneller.

In manchen Fällen ist wegen der Zerstörung der Wirbelkörper- und Bandscheibensubstanz eine zusätzliche Stabilisierung der Wirbelsäule notwendig. Es wird dann über einen kleinen Schnitt über dem linken unteren Brustkorb oder der Flanke ein Titankorb mit körpereigenem Knochen implantiert.

Wirbelbrüche durch oder bei Osteoporose stabilisieren wir seit 2003 in großer Zahl mit einem speziellen Knochenzement (Vertebroplastie). Vielfach wird dabei der Wirbel zuvor mit einem Ballonkatheter wieder aufgerichtet (Kyphoplastie). Der Erfolg ist eine Linderung der bruchbedingten Schmerzen und eine sofort mögliche Mobilisation. Bei sehr instabilen Brüchen wird zusätzlich ein Fixateur intern in minimal-invasiver Technik (s.o.) eingesetzt.

Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule werden in unserer Klinik von einem interdisziplinären Team behandelt. In der Wirbelsäulensprechstunde untersuchen und beraten Sie ein Orthopäde und ein Neurologe. Sie empfehlen gemeinsam mit einer Neuroradiologin die geeignete Methode zur Beseitigung oder Verminderung der Schmerzen. Neben konservativer Behandlung mit Krankengymnastik, Anleitung zur Bewegung und Schmerzmitteln stellt die sog. PRT (Periradikuläre Therapie) zur Verfügung. Hierbei wird die schmerzhafte Region gezielt unter CT-Kontrolle mit einem Schmerzmittel und einem entzündungshemmenden Medikament infiltriert.

In geeigneten Fällen kann eine Operation zur Beseitigung eines Bandscheibenvorfalls oder einer Bedrängung der Nervenwurzel erforderlich werden. Diese werden meist minimal-invasiv unter einem OP-Mikroskop durchgeführt. Im Fall einer Instabilität kann der Ersatz einer Bandscheibe oder die Versteifung eines Bewegungssegmentes mit einem Fixateur intern erforderlich werden.

Unfallbehandlung im Alter, Brüche bei Osteoporose

Verstärkt durch die Altersentwicklung der Bevölkerung werden täglich Patienten mit Brüchen bei oder durch Osteoporose behandelt. Unser Ziel ist der möglichst rasche Rückgewinn der Mobilität und die Rückkehr in die gewohnte Lebensumgebung.

Oberschenkelhalsbrüche und Brüche nahe dem Schenkelhals werden mit Endoprothesenoder Titannägeln so stabil versorgt, dass eine volle Belastung ermöglicht wird. Brüche des Schultergelenks und des Unterarms zählen zu den häufigsten Frakturen, auch des Alters. Um so rasch wie möglich Bewegung und Belastung zu ermöglichen, empfehlen wir in diesen Fällen die Stabilisierung mit Platten, Schrauben oder Nägeln.

Nach der Operation hilft das Team des Entlassungsmanagements, rasch eine Rehabilitation oder eine angemessene Versorgung und Unterbringung zu organisieren.

Ambulante und stationäre Physiotherapie

Unsere Praxis für Physiotherapie bietet den Patientinnen und Patienten ein umfassendes Leistungsangebot. Die großzügig ausgestatteten Räumlichkeiten bieten Bewährtes und Aktuelles, vom Stangerbad über das gesamte Angebot der Physiotherapie und Massage bis hin zu einem gut ausgestatteten Gerätetherapiebereich.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden sich ständig fort und arbeiten mit allen gängigen Behandlungstechniken.

Wichtiger als Einrichtung und Ausbildungsstand ist aber patientenorientiertes Handeln. Die Behandlungen erfolgen ganzheitlich, in enger Abstimmung mit dem ärztlichen Dienst und dem übrigen Team.

Die Therapeuten sind darauf eingestellt, ihre Patienten während des gesamten Genesungsprozesses zu begleiten.

Die Physiotherapie-Abteilung steht für den stationären und ambulanten Bereich zur Verfügung.

Weitere Informationen zum unserem ambulanten und stationären Physiotherapieangebot finden Sie hier.

Unfallbehandlung bei Kindern und Jugendlichen

in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Unfallfolgen

wie Fehlheilung, Infektion, Gelenkverschleiß

Gutachten

für Gerichte, gesetzliche und private Unfallversicherer

Ambulantes und stationäres Operieren

Viele Eingriffe können dank moderner Narkose- und Überwachungsverfahren ambulant durchgeführt werden. Im Zentrum für ambulante Operationen stehen modernste Operationssäle und Ruheräume sowie Umkleideräume und verschließbare Schränke zur Verfügung.

Sollte es medizinisch erforderlich werden, kann unkompliziert die Übernahme auf eine Station der Klinik erfolgen.

Beispiele ambulant möglicher Eingriffe in der Orthopädie und Unfallchirurgie:

  • Arthroskopie von Kniegelenk und Schulter mit kleineren Eingriffen am Gelenk (z. B. Naht oder Teilentfernung des Meniskus, Eingriffe am Knorpel)
  • Operationen an Hand und Handgelenk
  • Eingriffe bei Nervenkompression (z. B. Karpaltunnel-Syndrom, Sulcus ulnaris-Syndrom)
  • Vorfußkorrekturen (z. B. Hallux valgus, Hammerzehen, Krallenzehen)
  • Entfernung von Drähten, Platten und Schrauben

Anmeldung Ambulantes Operieren:
Tel. 04131 77 3040

Vorstationäre Vorbereitung

Sollte Ihr behandelnder Arzt eine stationäre Krankenhausbehandlung empfehlen, bereiten wir die Operation in einer besonderen Sprechstunde vor. Hier werden die Erkrankung, z. B. die notwendige Implantation eines künstlichen Gelenkes, besprochen, mögliche Alternativen erörtert und die Risiken abgewogen. Neben dem Aufklärungsgespräch finden notwendigenfalls weitere Untersuchungen wie EKG, Laboruntersuchungen oder Röntgenaufnahmen statt. Abschließend lernen Sie bereits Ihre Station kennen. Die eigentliche Aufnahme erfolgt meistens am Morgen des Operationstages. Falls nötig, kann aber auch eine Aufnahme am Vortag erfolgen.

Anmeldung zur Operationsvorbereitung:
Tel. 04131 77 3000

Sprechstunden

Unser Team: Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Dr. med. Jörg Cramer

Chefarzt

Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie

Spezielle Unfallchirurgie

Physikalische Therapie

Leiter des EndoProthetikZentrums Lüneburg
 

Adelheid Wartenberg

Sekretariat

Tel. 04131 77 3201
Fax 04131 77 3209

Oberärztinnen und Oberärzte

Dr. med. Dietmar Müller

Leitender Oberarzt

dietmar.mueller@klinikum-lueneburg.de

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie, Physikalische
Therapie, Sportmedizin, Manuelle Medizin
ATLS-Provider
Ständiger Vertreter des Chefarztes
Strahlenschutzbeauftragter
Transfusionsbeauftragter
Stellv. Leiter Knochenbank

Klinische Schwerpunkte:
Minimal-invasive Hüftprothetik, Knieendoprothetik, Fußchirurgie

Oliver Block

Oberarzt

oliver.block@klinikum-lueneburg.de

Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Rettungsmedizin, ATLS-Provider
Ständiger Vertreter Durchgangsarzt-Verfahren
 

Dr. med. Alexander Gude

Oberarzt

alexander.gude@klinikum-lueneburg.de

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
ATLS-Provider

Armin Pauck

Oberarzt

armin.pauck@klinikum-lueneburg.de

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
ATLS-Provider
Spezielle Unfallchirurgie

Dr. med. Janina Sedlaczek

Oberärztin

janina.sedlaczek@klinikum-lueneburg.de

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
ATLS-Provider

Toni Wesolowski

Oberarzt

toni.wesolowski@klinikum-lueneburg.de

Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
ATLS-Provider

Nicola Wolff

Oberärztin

nicola.wolff@klinikum-lueneburg.de

Fachärztin für Chirurgie
Notfallmedizin
Klinische Akut- und Notfallmedizin
ATLS-Provider

Zuständigkeit:
Chirurgische Ambulanz und Notaufnahme
 

Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung

Hazem Altalahmah

ATLS-Provider

Martin Aselmeyer

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
ATLS-Provider
Notfallmedizin

Dr. med. Jana Bettendorff

ATLS-Provider

Dr. med. Louisa Brauer

Sven Damek

Verena Granderath

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

Urs Günther

Malte Hagen

Jonathan Häußer

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
ATLS-Provider

Dr. Sabine Kelka

ATLS-Instructor 
Notfallmedizin

Dr. med. Konstantin Kottlick

ATLS-Provider

Stephan Krumstroh

Svende Inga Kümper

Dr. med. Jasmin Meyer

Dr. med. Frieder Obbelode

Tommy James Graham Paredes

Zakaria Ramzi

Jonas Reißmann

Alena Schlichting

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

Pflegerische Stationsleitungen

Dana Evel

Pflegerische Leitung C.2

Tel. 04131 77 2720
Fax 04131 77 2759

Carmen Brusch

Stellv. Pflegerische Leitung Station C.2

Tel. 04131 77 2720
Fax 04131 77 2759

Rebecca Mäthlau

Pflegerische Leitung Station D.2

Tel. 04131 77 2820
Fax 04131 77 2829

Henrik Darda

Stellv. Pflegerische Leitung Station D.2

Tel. 04131 77 2820
Fax 04131 77 2829

Weiterbildungsermächtigungen

Am Klinikum Lüneburg sind umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für die Facharztausbildung etabliert. Sie können auf der entsprechenden Seite dieser Homepage in der Übersicht eingesehen werden.

In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sind folgende Weiterbildungsermächtigungen zur Facharztausbildung vorhanden:

  • Schwerpunkt Unfallchirurgie:
    3 Jahre nach der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen von 1996
  • Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie:
    3 Jahre nach der Weiterbildungsordnungder Ärztekammer Niedersachsen vom 01.02.2008
  • Spezielle Unfallchirurgie:
    Die zusätzliche Weiterbildung kann in vollem Umfang (36 Monate) erworben werden.